MARTINA STRAUCH & NICOLE KEUTMANN

ODER WOLFSBLICK  VON UND MIT TIEREN UND DER NATUR LERNEN



Gedanken über die heilende Wirkung    des Trommelns   



Das ganze Leben ist Rhythmus in den unterschiedlichsten Geschwindigkeiten. Das Herz schlägt, Einatmen - Ausatmen,  Tag und Nacht, Sommer und Winter, Leben und Tod. Rein physikalisch gesehen ist jegliche Materie Schwingung und somit Rhythmus. 

Das gleichförmige Trommeln von einem Rhythmus wird in vielen Kulturen, besonders bei den Schamanen zu Heilungszwecken eingesetzt. Ist der Rhythmus in einer bestimmten Frequenz (Herzfrequenz) so fallen wir innerhalb der ersten 15 Minuten in einen Trancezustand. Nach ungefähr nochmals 10 Minuten sinken wir in einen weiteren, tieferen Trancezustand.
Dies bewirkt eine Tiefenentspannung und reduziert Stress.
Aggressionen, Verspannungen, Traurigkeit und Ängste lösen sich auf, Lebensfreude und Glücksgefühle werden aktiviert.

Durch die intensive Körpererfahrung fördert das Trommeln den Heilungsprozess bei Essstörungen, Burnout oder anderen stressbedingten Krankheiten.

Eine bestimmte Schlagfrequenz, etwa vier Schläge pro Sekunde, beeinflußt die Hirnströme ähnlich wie bei einer Meditation und erleichtert den Wechsel in die andere Welt.

Die Trommel hilft, die Intention zu halten und wird so zum persönlichen Reisebegleiter.

Ein weiterer Aspekt des Trommelns ist das Improvisieren und das freie Spiel. Hierbei können wir unsere Kreativität entfalten und unseren Gefühlen Ausdruck verleihen und sie somit ausleben.
Introvertierte Persönlichkeiten lernen, sich zu öffnen und bemerkbar zu machen. Zugleich werden Entscheidungs- und Urteilskraft gestärkt.

Trommeln in der Gruppe fördert die Teamfähigkeit. Das Ändern des Tempos erfordert es, sich gegenseitig zuzuhören und einzufühlen, sodass der Spannungsbogen nicht unterbrochen wird.

Trommeln erfordert Konzentration. Somit ist das Trommeln ein hervorragendes Konzentrationstraining. Für einen Anfänger ist es meist schon schwierig, sich über 2 Stunden hinweg zu konzentrieren. Nach einigen Jahren der Übung sind selbst 6 oder 7 Stunden Konzentration kein Problem mehr. 

Die hand-to-hand-Technik beim Trommeln fördert das Zusammenwirken beider Gehirnhälften, was sich positiv auf die Körperkoordination, Rhythmussicherheit, Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit auswirkt.

Trommeln ist Körperbeherrschung und schult somit unser Körperbewusstsein und unsere Körperkontrolle.

Trommeln ist Meditation. Wenn wir einen Rhythmus spielen und anfangen darüber nachzudenken, was wir da eigentlich spielen, fallen wir schnell aus dem Rhythmus. Dasselbe passiert, wenn wir uns in irgendwelchen anderen Gedanken verlieren. Der Idealzustand beim Trommeln ist ein Zustand des Nicht-Denkens, ähnlich wie in der Meditation. Wir sind innerlich leer, und gleichzeitig völlig im Fluss, wir sind ganz und gar Rhythmus. Wirklich beherrschen tun wir einen Rhythmus erst, wenn wir mit unserem ganzen Sein dabei sind, völlig in ihm aufgehen.

Trommeln ist Musik und eine spielerische, leichte und lustvolle Art, sich weiterzuentwickeln und Schwierigkeiten zu überwinden.

Getrommelt wird Montags und Donnerstag von 19.00-21.15

Der Kurs beginnt am 11. Januar 2018

Kursdauer 10 Wochen

Die Teilnehmerzahl ist auf 6 Teilnehmer beschränkt.

Der Ausgleich beträgt 99Euro

Bitte tragt bequeme Kleidung wir trommeln im Tipi

Anmeldung unter Mail: martina_strauch@yahoo.de